Wichtig zu wissen
Beim Auswandern nach Spanien muss beachtet werden, dass in Spanien andere Lebensbedingungen herrschen wie in Deutschland. Im Gegensatz zu Deutschland ist der Markt für Mietobjekte in Spanien relativ klein, weil die meisten Spanier in einer eigenen Immobilie leben. Auch die Löhne und Gehälter in Spanien sind um ein wesentliches geringer, als in Deutschland, während die Lebenshaltungskosten, zumindest in den Städten genauso hoch sind.
Zudem ist die Arbeitslosigkeit in Spanien inzwischen fast doppelt so hoch wie in Deutschland. Deshalb sollte bereits vor der Auswanderung eine Stelle gesichert sein. Auch eine Aufenthaltsgenehmigung wird benötigt, die zugleich eine Arbeitserlaubnis darstellt. Diese muss innerhalb von einem Monat nach Einreise persönlich bei der zuständigen Ausländerbehörde gestellt werden.
Dazu werden ein Reisepass oder Personalausweis, sowie drei Passbilder, ein Führungszeugnis und eine Kopie des Arbeitsvertrages bzw. eine Bescheinigung zur Erfüllung der Voraussetzungen für eine selbstständige Tätigkeit in Spanien benötigt. Ohne diese ist auch eine spanische Krankenversicherung nicht zu bekommen. In Spanien gibt es keine gesetzliche Krankenversicherung wie in Deutschland. Dort muss sich jeder privat versichern, aber dies ist wesentlich billiger als in Deutschland. Aber diese Kosten müssen auch in die Lebenshaltungskosten mit eingerechnet werden.
Diese ganzen Faktoren und zusätzliche Steuern und Gebühren müssen vor einer Auswanderung nach Spanien beachtet werden.