Spanien Geschichte

Die Geschichte Spaniens ist sehr interessant und beginnt mit den Ureinwohnern, die Vasconen, Kelten und Iberer waren. Die Phönizier siedelten sich im 11. Jahrhundert v. Christus an der Südküste an. Die Spätantike brachte die Westgoten nach Gallien und in weite Teile Iberiens. Zu dieser Zeit viel Spanien in das Reich der Westgoten, welches in der letzten Phase dann als toledanisches Reich bezeichnet wurde. Die Mauren eroberten im frühen 8. Jahrhundert die komplette Iberische Halbinsel, hatten aber immer wieder Probleme sich zu festigen.

In den Jahren 722 – 1492 fand die lang andauernde Rückeroberung Spaniens statt, die mit dem Fall Granadas im Jahre 1492 sein Ende Fand und die Mauren komplett vertrieb. Bereits im Jahre 1478 richteten die Spanier die spanische Inquisition ein, die „Ungläubige“ finden sollte, denn es wurden nur noch Katholiken geduldet. Diese fand am 31. März 1492 sowie im Jahre 1609 ihre Höhepunkte. 1492 wurde das Alhambra-Edikt von Isabella I. und Ferdinand II. erlassen, wonach alle nicht zwangstaufwilligen Juden die Iberisch Halbinsel verlassen mussten. Phillip III. ließ 1609 dann die Moriscos vertreiben. Die Königreiche Aragón und Kastilien vereinigten sich im 15. Jahrhundert.

Spanien stieg im Jahre 1492, als Christoph Kolumbus Spanien entdeckte, zu einer christlichen Weltmacht auf. Gegen 1600 erstreckte sich das Kolonialreich Spaniens über den südlichen Bereich der jetzigen USA sowie die Philippinen und über große Bereiche von Mittel- und Südamerika. Erst Befreiungskriege zum Anfang des 19. Jahrhunderts brachten dem überwiegenden Teil der Kolonien wieder ihre Unabhängigkeit. Das Ende des spanischen Kolonialreichs wurde 1898 durch den Spanisch-Amerikanischen Krieg eingeläutet.

Spanien ist zu Beginn des 20. Jahrhunderts bis auf das Baskenland und das westliche Katalonien, wo sich ein kleines bisschen Industrie angesiedelt hat, ein rückständiges Agrarland. Ab 1923 herrscht General Miguel mit seiner Militärdiktatur über das Land. Allerdings wird diese schon 1931 von einer Republik abgelöst. Diese wurde immer wieder durch Putschversuche und Aufstände gebeutelt und verschärften sich nach dem Parlamentswahlen am 17. Februar 1936. Spanischer Bürgerkrieg folgte und endete erst 1939 mit dem Sieg der National-Konservativen. Diese begannen eine franquistische Diktatur, die erst im Jahre 1975 ihr Ende mit dem Tod Francos fand.

Durch diesen wird Juan Carlos vorher als Nachfolger bestimmt. Juan Carlos startet einen Demokratisierungsprozess und im Jahre 1978 wird Spanien zu einer konstitutionellen Monarchie. Die ETA hat in dieser Zeit ihre höchste Aktivität, bis 1981 noch einmal ein Putschversuch gegen die demokratische Regierung scheitert. In den 1980er Jahren nimmt sowohl die NATO, wie auch die EU Spanien auf und verhilft diesem zu einem Aufschwung im wirtschaftlichen Bereich.

In der Geschichte von Spanien wurde auch der Handel mit Sri Lanka öfters genannt. So kommt es, dass noch heute viele Spanier in einen Sri Lanka Urlaub fliegen und sich dort eine schöne Zeit machen.

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