Murcia

Am Mittelmeer im Südosten von Spanien gelegen findet sich die autonome Region Murcia. Umschlossen wird sie von den autonomen Gemeinschaften Andalusien, Kastilien-La Mancha und Valencia. Die Hauptstadt der Region Murcia ist die gleichnamige Stadt. Durchzogen wird die Region Murcia von der Betischen Kordillere. Die Salzwasserlagune Mar Menor, welche sich im Südosten der Region befindet, liegt nördlich des Cabo de Palos. Der höchste Berg der autonomen Gemeinschaft, der Revolcadores mit einer Höhe von 2015 Metern, befindet sich im Nordwesten.

Durch die in etwa 300 Sonnentage pro Jahr gehört die Region Murcia zu den Gebieten Europas, die am trockensten sind. Deshalb herrscht dort auch ständig eine Wasserknappheit. Zusätzlich steigen die Temperaturen während der Sommermonate ohne Probleme auf über 40 Grad Celsius an. Angenehm sind dagegen eher die Winter, obwohl auch in Ausnahmefällen einstellige Minusgrade erreicht werden.

Eine Ausnahme in diesen klimatischen Bedingungen bietet die Südküste des Mittelmeers im Raum zwischen Caragena und Águilas sowie am Calblanque. Hier findet sich eine Vielzahl kleinerer Buchten. Dort ist die Vegetation zahlreich und jede weißt ihr eigenes Mikro-Klima auf.

Als Panocho oder Murciano ist der Dialekt bekannt, der in der Region Murcia gesprochen wird. Er enthält eine Vielzahl von Lehnwörtern aus dem Katalanischen und Arabischen und unterscheidet sich deswegen ziemlich massiv vom eigentlichen Castellano. Wobei die Amtssprache in der Region Murcia genauso wie im restlichen Spanien, Spanisch ist.