Kantabrien

Am kantabrischen Meer, direkt am Golf von Biscaya im Norden Spaniens, liegt Kantalabrien, eine autonome Spanische Gemeinschaft. Die Spanische Bezeichnung für die Region Kantabrien ist Cantabria und im spanischen sehr geläufig. Umschlossen wird sie von den autonomen Gemeinschaften Baskenland, Kastilien-León und Asturien.

Kantabrien besteht lediglich aus einer Provinz, die den gleichen Namen trägt und früher unter dem Begriff Provinz Santander bekannt war. Der Name leitete sich von der Hauptstadt Kantabriens Santander ab, die in der heutigen Zeit hauptsächlich eine Industrie- und Hafenstadt ist. Die Landschaft Kantabriens wird als hüglig bis bergig angesehen. Mit Gipfeln die über 2.000 Meter hoch sind, sind der Picos de Europa die höchsten Erhebungen.

Das Klima der autonomen Gemeinschaft ist sehr unterschiedlich. So herrscht im Landesinneren zum Teil das Gebirgsklima vor, während der Küstenbereich über Maritimes Klima mit milden Wintern und kühlen Sommern verfügt. Der Stamm der Kantabrer besiedelte in der Antike das Gebiet, von diesem hat Kantabrien auch seinen Namen erhalten. Die Wirtschaft wird hauptsächlich von Tourismus und der Viehhaltung sowie dem Fischfang dominiert.

Der traditionelle Bergbau hat inzwischen etwas an Bedeutung verloren, obwohl immer noch Eisenerz, Zink und Blei, sowie Steinkohle abgebaut werden. Auch die Industrie fördert die Wirtschaft Kantabriens, so finden sich in der Bucht von Santander einige herstellende Fabriken, sowie drei große Chemiewerke.