Extremadura

Im Südwesten von Spanien liegt das an Portugal grenzende Gebiet der autonomen Gemeinschaft Extremadura. Diese ist eine von 17 spanischen autonomen Gemeinschaften auch autonomen Regionen genannt. Durch die autonome Region Extremadura werden die Provinzen Badajoz und Cáceres umfasst. Der Name der Region Extremadura wird von dem spanischen Begriff „Extremos del Duero“ abgeleitet, was zu Deutsch „Jenseits des Duero“ bedeutet.

Trotz ihrer geringen Bevölkerungsdicht von 25 Einwohnern pro Quadratkilometer erstreckt sich die Region Extreamadura über 8,3 Prozent des spanischen Festlandes. Allerdings wohnen dort nur 2,6 Prozent der spanischen Bevölkerung. Diese trägt in der Region den Namen Extreme?a oder Extreme?o. Die Einwohner der autonomen Region Extremadura verteilen sich auch 383 Gemeinden. Durch die geringe Bevölkerungsdichte gibt es nur eine Stadt, mit über 100.000 Einwohnern.

Dies ist die Stad Badojoz mit etwa 150.000 Einwohnern. Danach folgen mit weiten Abständen die Städte Cáceres, mit circa 91.000 Einwohnern und Mérida, mit über 53.000 Einwohnern. Mérida ist zugleich die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Extremadura. Durch die Förderung mit EU-Kohäsionsfonds hat die Region Extremadura sehr profitiert und es wurden mit diesen Geldern Projekte aus den Bereichen Wirtschaft, Sozialer Schutz und Bildung gefördert. Dies trug auch dazu bei, dass sich in den letzten Jahren die regionale Wirtschaft der Extremadura schneller entwickelt hat, als andere Regionen Spaniens.

Bild: Gerd Schneider / pixelio.de