Die Balearen

Die Balearen auch Balearischen Inseln genannt liegen im Mittelmehr und sind eine Inselgruppe, die eine autonome Gemeinschaft Spaniens bildet. Die Balearen umfassen nicht nur die bekannten Inseln Mallorca und Menorca sondern auch die Inseln Ibiza und Formentera, die zu den Pityusen gehören. Die Autonome Region der Balearen umfasst neben den Bewohnten Inseln noch 146 unbewohnte.

Dazu zählen unter anderem auch die Felseninseln Pantaleu und Dragonera die unter Naturschutz stehen. Mallorca ist die größte Insel der Balearen mit insgesamt 3620,42 Quadratkilometern. In der Antike verfügten die Inseln über gefürchtete Steinschleuderer, die unter dem Namen Els Foners Balears bekannt waren und als Söldner dienten. Die griechische Bezeichnung dieser Söldner war ballein/baliarides, wovon sich der heutige Name der Insel ableitet.

Eigentlich sind die balearischen Inseln nur abgesprengte Teile des andalusischen Felsengebirges. Dieses zieht sich von Gibralter über die Sierra Nevada hin. Die Balearen werden durch einen ca. 1500 Meter tiefen Graben im Meer vom spanischen Festland getrennt. Entstanden ist das andalusische Faltengebirge in der frühen Kreidezeit vor ungefähr 100 Millionen Jahren. Die Verbindungen zum spanischen Festland wurden erst durch tektonische Bewegungen im jüngeren Tertiär abgerissen, bei denen auch der tiefe Meeresgraben zwischen den Balearen und dem spanischen Festland entstand.

Mallorca ist natürlich besonders für seine Partyorte berühmt, hat aber auch für Familien und Urlauber, die Wert auf Entspannung legen, viel zu bieten. Zum Beispiel gibt es in Cala Ratjada wunderschöne Mallorca Ferienwohnungen beziehungsweise Ferienhäuser und auch andere Regionen der Insel sind in dieser Hinsicht nicht zu verachten.

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de